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Dänische Geschichte in Rendsburg

Markus till trifft Alfred Gudd

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  • Markus till trifft Alfred Gudd
02/05/2018 0 19

Alfred Gudd arbeitete einst für die Bauaufsicht der Stadt Rendsburg und gilt als profunder Kenner von Rendsburgs Bauhistorie. Grund genug für Redakteur Markus Till, um mit ihm über den Stadtteil Neuwerk zu sprechen und Spannendes zu erfahren

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RENDSBURGerleben: Herr Gudd, wie hat sich der heutige Stadtteil Neuwerk gegenüber dem 19. Jahrhundert verändert?
Alfred Gudd: Die Grundstruktur des Neuwerks hat sich nicht verändert. Die Wallanlagen jedoch wurden peu à peu abgebaut.  

Sonst gab es keinerlei Veränderungen?
Ursprünglich wollten die Österreicher die Rendsburger Festung nach dem Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 wieder aufbauen, aber später hat der deutsche Kaiser dann entscheiden, dass alles so bleibt, wie es ist. Trotzdem verschwanden die Wälle Stück für Stück. Immer dann, wenn Bedarf an einem Baugrundstück bestand. Auf den ehemaligen Wallanlagen entstanden überwiegend fiskalische, das heißt staatliche, Bauten. Unter anderem die Eiderkaserne, das Helene-Lange-Gymnasium, das ehemalige Finanzamt, das Amtsgericht. Später dann das Kreishaus, das Berufsbildungszentrum und die Feuerwehr. 

Zur Sanierung des Neuwerks aber änderte sich einiges.
Ja, das stimmt. Ende der 1970er Jahre folgte die Rettung des Stadtteils schlechthin. Denn er war zu einem großen Teil verkommen und die Wohnverhältnisse waren schlecht. Das Neuwerk wurde zum Sanierungsgebiet erklärt und damit konnten staatliche Zuschüsse einfließen. Es hätte sich sonst niemand leisten können, die alten Häuser zu modernisieren und restaurieren. 

Dadurch, dass staatliches Geld floss, wurde die Sanierung erst möglich?
Genau. Die Sanierung führte dazu, dass auch privates Geld floss. Die Bedingungen des Staates für die Zuschüsse waren eindeutig: Eine Verbesserung der Wohnqualität musste her! Verbunden damit: Die vielen Kneipen, die es gab, mussten hinaus aus dem Stadtteil. Kneipen sind seitdem nur noch am Außenring und rund um den Paradeplatz zulässig. Früher gab es Dutzende davon. 

Wie kam es dazu, dass es so viele Kneipen gab?
Die entstanden durch die Soldaten, die in den Reiter- und Infanteriekasernen stationiert waren, die wie ein Gürtel das Neuwerk umschnürten. Damals herrschte das „Prinzip der warmen Koje“, sozusagen ein Drei-Schicht-Betrieb. Einer schlief, einer schob Dienst und einer ging in die Kneipe. 

Und die Kneipen wurden wo platziert?
1690 bis 1695 wurde Neuwerk gebaut. In jedem Haus wurde Bier gebraut. Bier war das Alltagsgetränk. Jene, die besser brauten als andere, eröffneten sogenannte Stubenkneipen. In den Stuben wurden die Möbel an die Seite gerückt, um Platz für den Bierausschank zu haben. Hier durfte auch Bier an Handwerker und Soldaten ausgeschenkt werden. Um 22 Uhr war Zapfenstreich, und dann wurde aus der Kneipe wieder die heimische Stube. So blühten die Kneipen auf. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Kneipen offen. Die älteste Kneipe war „Onkel Rudi“ an der Ecke Materialhofstraße. 

Woher kommen Ihre umfangreichen Kenntnisse über Rendsburg? Immerhin sind Sie „erst“ in den 1980er Jahren nach Rendsburg gezogen.
Dr. Edward Hoop, ehemaliger Studiendirektor der Herderschule, hat mir vieles beigebracht. Er war gut ein Jahrzehnt älter. Ich habe ihm aufmerksam zugehört. 

Ist es denn reines Interesse von Ihrer Seite?
Ja, es ist sozusagen mein Privatvergnügen, mich mit der Geschichte Rendsburgs auseinanderzusetzen und diese kennenzulernen. Ich habe mich immer schon um Geschichte gekümmert. Egal, ob ich in Hamburg oder Kiel gewohnt habe. Oder eben in Rendsburg. 

Das Interview führte Markus Till
 


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